Die diebische ELSTER…

16. Februar 2013

Der ein oder andere wird sich das Wortspiel oder die Assoziation zur gleichnamigen Filmkom├Âdie aus dem Jahr 1987, bei dem Gedanken an die Anwendung zur elektronischen Steuererkl├Ąrung kaum verkneifen k├Ânnen. Ob nun unbeabsichtigt oder selbstironisch mit einem Augenzwinkern, ist im Oktober 1997 die erste Version der Clientsoftware unter dem Namen ELSTER ausgeliefert worden. Zahlreiche technische sowie inhaltliche Ver├Ąnderungen sind ├╝ber die Jahre vorgenommen worden.

Seit dem Jahr 2005 sind nahezu alle in Deutschland steuerpflichtigen Arbeitgeber und Unternehmer gesetzlich verpflichtet, ihre Lohnsteueranmeldungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen sowie die Lohnbescheinigungen ihrer Arbeitnehmer elektronisch ├╝ber das ELSTER-System abzuwickeln. Aber auch die Zahl der privaten Nutzer der ELSTER-Produkte nimmt zu. Viele versprechen sich davon mehr Durchblick und Erleichterung bei der allj├Ąhrlichen „Steuer-Dschungel-Exploration“.

In unserer aktuellen Umfrage geht es uns um Ihre Meinung bez├╝glich der Erstellung einer Steuererkl├Ąrung mit dem offiziellen Programm der Finanzverwaltung von Bund und L├Ąndern, „ELSTER-Formular“.

Abbildung 1: ELSTER-Online
Abbildung 1: ELSTER-Online (http://www.elster-online.de)

Inwieweit ist Elster Formular hilfreich? Diesen und weiteren Fragen wollen wir mit Ihrer Hilfe auf den Grund gehen.

Und zum Schluss aus dem Brief eines afrikanischen Mitb├╝rgers an sein Finanzamt:
„Ich muss Ihnen zu meinem Bedauern das beiliegende Formular zur├╝ckgeben, da ich nicht wei├č, weshalb ich es ausf├╝llen soll. Ich habe an diesem, Ihrem Einkommensteuerdienst, keinerlei Interesse. Bitte streichen Sie meinen Namen aus Ihrer Kundenliste, denn dieses System verwirrt mich und ich wei├č nicht, wer Ihnen meinen Namen als Interessenten genannt hat.“

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