Feldstudien vs. Nutzungstests

6. September 2012

Jakob Nielsen erl├Ąutert, wann Feldstudien und wann Nutzungstests bei einem geplanten Design-Projekt sinnvoll sind.

Die Empfehlung

Haben Sie nur die Zeit und finanziellen Mittel f├╝r exakt eine Usability-Aktivit├Ąt, dann bieten sich Ihnen zwei M├Âglichkeiten.
F├╝hren Sie entweder eine Feldstudie vor Beginn eines Designprojekts durch und beobachten Sie, wie sich Ihre Nutzer im realweltlichen Kontext verhalten. Oder Sie erstellen einen Papierprototyp eines ersten Designs und f├╝hren damit Nutzungstests durch.

Die Erkenntnisse

Feldstudien zeigen auf, was ├╝berhaupt gestaltet werden soll und bieten somit die M├Âglichkeit, eine radikale Innovation aufzusp├╝ren, die den Wettbewerbern stark ├╝berlegen ist. Da jedoch eine herausragende Neuerung nicht zwingend aus Feldstudien resultiert, bleiben diese eine riskante Option, deren Einsatz nur sinnvoll ist, wenn das Design-Team bereits ├╝ber gute Usability-Kenntnisse verf├╝gt.
Im Vergleich dazu lassen sich mit Nutzungstests Designs ├╝berarbeiten und viele Usability-Probleme beheben. Es ist m├Âglich, Funktionen umzugestalten oder wegzulassen, wenn sie keinen Nutzen haben bzw. den Nutzer verwirren. Somit stellen Nutzungstests die sicherere Variante dar, da mit ihrer Hilfe ein Produkt entsteht, das die Nutzer auch tats├Ąchlich verwenden.

Quelle: J. Nielsen’s Alertbox

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