Behinderungskompensierende Technologien am Arbeitsplatz (BkT)

17. Oktober 2011

Wir möchten mit dieser Umfrage herausfinden, welche Erfahrungen behinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren behinderungskompensierenden Technologien (bkT) am Arbeitsplatz machen bzw. gemacht haben und wie sie ihre Zufriedenstellung gegenüber dem Arbeitsplatz und der BkT einschätzen.

BkT umfasst bspw. Hörgeräte, Braille-Zeilen für blinde Menschen, Blattwendegeräte, Spracheingabe-Programme und sogar bis hinzu letztlich (elektronisch) höhen-verstellbaren Tischen.
Wobei wir uns in dieser Umfrage speziell auf elektronische Kommunikationshilfen fokussieren.
Und zwar weil wir vermuten, dass gerade kommunikationsbeeinträchtigte Menschen – also Menschen, die sich kaum bzw. gar nicht lautsprachlich mitteilen können – es besonders schwer auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Für solche Menschen ergeben sich gerade durch diese Funktionsbeeinträchtigung auch noch erhöhte psychische Belastungen, welche sich negativ auf ihr Leistungsvermögen auswirken können. Denn gerade die immense Tragweite der Kommunikation/ Konversation mit Kunden, Kollegen und ganz zu schweigen vom Arbeitgeber ist für den beruflichen Werdegang nicht von der Hand zu weisen. Hierzu benötigt dieser Personenkreis gebrauchstaugliche (elektronische) Kommunikationshilfen, die ihm erst die annähernd normale persönliche Interaktion ermöglichen.

Jedoch, was ist „usable“? Um dies ergründen und Schlüsse zum State of the Art zu ziehen, möchten wir Sie vor diesem Hintergrund bitten, uns zu unterstützen und einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen bzw. an unterstützt kommunizierende Personen weiterzuleiten. Da wir eine möglichst große Stichprobe brauchen, würden wir uns über eine rege Teilnahme sehr freuen. Gerne können auch Personen teilnehmen, die derzeit keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen.
Daher möchten wir explizit auch Personen mit ALS, Schlaganfall oder anderen Kommunikationsbeeinträchtigungen mit einbeziehen.

Hier geht es zur Umfrage.

Wir freuen uns sehr ĂĽber Ihre Teilnahme und bedanken uns recht herzlich.

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte jederzeit an Jan WĂĽlfing
(jan-oliver.wuelfing@izb.fraunhofer.de).

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