Die optimale Anzahl an Testnutzern

16. Juli 2012

Jakob Nielsen empfiehlt, die meisten Usability-Tests mit f├╝nf Nutzern durchzuf├╝hren.

Die Empfehlung

Setzen Sie beim Card-Sorting-Verfahren mindestens 15 Testnutzer, bei qualitativen Studien mindestens 20 und bei Eyetracking-Studien 39 Nutzer ein. Bei den meisten Studien gen├╝gen f├╝nf Nutzer.

Die Erkenntnisse

Bei f├╝nf Testnutzern besteht das beste Kosten-Nutzen-Verh├Ąltnis f├╝r Benutzungstests. Unabh├Ąngig davon, ob Sie eine Website, Ihr Intranet oder Ihre Anwendungen testen, finden Sie so die meisten Usability-Probleme heraus und halten gleichzeitig die Kosten gering.
Es ist sinnvoll, mehr Nutzer einzusetzen, wenn Sie z.B. unterschiedliche Nutzergruppen haben, die auch tats├Ąchlich ein anderes Verhalten zeigen, wie z.B. bei einer Website f├╝r Patienten und ├ärzte.
Quantitative Studien zielen darauf ab, Statistiken zu berechnen und ben├Âtigen hierf├╝r eine gr├Â├čere Anzahl an Testnutzern. Nielsen verweist jedoch darauf, ├╝berwiegend qualitative Studien durchzuf├╝hren, um herauszufinden, wie ein Design funktioniert.

Quelle: J. Nielsen’s Alertbox

Diesen Beitrag bookmarken bei:
Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Google Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Facebook

Autor des Beitrags